Heute checken wir aus dem Tiny House aus, lassen den Tag wegen des schlechten Wetters aber langsam angehen.
Eigentlich wollen wir nur nach Mefjordvær fahren, wo unser nächstes Airbnb liegt, unter normalen Umständen nur 15 Autominuten entfernt. Doch weil die Strasse wegen des Baus von Lawinenverbauungen gesperrt ist, müssen wir einmal um die ganze Insel Senja herumfahren, was zwei Stunden dauert. Wir verbinden diese Rundfahrt mit einem Einkauf in Finnsnes auf dem norwegischen Festland, wo es mehr Läden gibt als auf Senja. Da das Wetter weiterhin nicht toll ist, verzichten wir aufs Wandern und schauen uns stattdessen an, was entlang der Route liegt. Es ist eine Panoramastrasse, sodass uns fantastische Landschaften die Fahrt versüssen. Wir halten an mehreren erhöhten Parkplätzen entlang der Strasse und lassen den Blick über die Landschaft schweifen, immer auf der Suche nach Elchen.
Ein geplanter Halt ist Tungeneset, ein Aussichtspunkt mit fantastischem Blick auf die hohen umliegenden Berge. Wir geniessen die Aussicht und fotografieren die Spiegelungen im Wasser.
Wir halten auch an einem Strand, und an einer anderen Stelle suchen wir nach einem Leuchtturm. Den erreichen wir allerdings nie, denn der Weg dorthin ist überflutet, und Annina schafft es, bei der ersten Gelegenheit knöcheltief mit den Schuhen einzusinken, woraufhin wir beschliessen, dass heute einfach nicht das richtige Wetter dafür ist.
Es ist bereits Abend, als wir bei unserem Airbnb in Mefjordvær ankommen. Das Haus ist sehr gross, besonders verglichen mit dem Tiny House der letzten zwei Tage. Wir haben es ganz für uns allein, und es ist bestens ausgestattet. Wir geniessen unser Abendessen: Kartoffelstock, Köttbullar und vegetarische Pølser.
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