Heute schlafen wir zum ersten Mal seit Tagen aus, und das tut richtig gut! Das Wetter sieht nicht allzu vielversprechend aus, also beschliessen wir, nicht wandern zu gehen und es heute ruhig anzugehen. Wir fahren nach Husøy, einer winzigen Insel direkt neben Senja. Dort kaufen wir in einem Joker Lebensmittel für heute und morgen ein und laufen zum Leuchtturm am anderen Ende der Insel, wo wir aufs offene Meer blicken.
Dann setzt aber unangenehmer Nieselregen ein, der uns zügig zurück zum Auto laufen lässt. Weiter geht es zu unserem zweiten Halt: Fjordgård, ein kleines Dorf auf der anderen Seite des Fjords, gegenüber von Husøy. Die Fahrt dorthin ist spektakulär und führt durch Gelände, das ganz danach aussieht, als könnte jeden Moment ein Elch herausspringen. Wir halten also gut Ausschau, sehen aber keinen. Wahrscheinlich müssten wir in der Dämmerung durchfahren, um welche zu sehen, denn tagsüber sind sie ziemlich scheu. Wir fahren auch durch Tunnel, die ziemlich gruslig wirken, besonders wenn man bedenkt, dass darin Gegenverkehr herrscht. Wir haben aber Glück und sind gerade das einzige Auto. In Fjordgård gibt es ausser einem Besuch im lokalen Laden, dem Nærbutikken Fjordgård, nicht viel zu tun. In diesem Dorf starten auch die Wanderungen auf Segla und Hesten. Diese beiden Touren hätten wir liebend gern gemacht, aber das Wetter spielt mit dem anhaltenden Nieselregen überhaupt nicht mit. Vielleicht klappt es morgen. Also fahren wir zurück zu unserem Tiny House, wo wir entspannen, an den Fotos der letzten Tage arbeiten und eine Partie Monopoly spielen. Zum Abendessen gibt es Thai-Curry-Suppe mit Nudeln und Naan. Das klingt nicht unbedingt nach einer guten Kombination, passt aber tatsächlich sehr gut und schmeckt fein. Zum Essen schauen wir Tennis. Nadal spielt im US-Open-Achtelfinal gegen Tiafoe.
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