Heute schlafen wir das erste Mal so richtig schön aus und gönnen uns Zimtschnecken zum Frühstück! Danach machen wir uns auf zum Oulanka Nationalpark in Finnland! Hier soll es eine besonders schöne Aussicht auf eine alte Mühle geben, die inmitten einer von Flüssen und Wasserfällen geprägten Landschaft liegt. Der Weg dorthin ist mit viel Schnee bedeckt, und es gibt immer wieder Stellen, wo wir uns fragen, ob die Spikes an den Reifen wirklich reichen. Aber sie scheinen zu halten, zumindest finden wir unseren Weg bis zum abgelegenen Oulanka Nationalpark sicher und gut. Dort angekommen müssen wir erst einmal einen Parkplatz suchen. Wir finden einen guten in der Nähe eines Cafés und können dort gleich die freundliche Angestellte fragen, wohin wir am besten laufen könnten. Sie gibt uns tolle Tipps, welche Route wir gehen sollen. Sie sagt auch, dass es ohne Schneeschuhe machbar sein sollte, dass wir bei Bedarf aber auch welche bei ihr mieten können. So starten wir die Wanderung, und bis zur Mühle kommen wir mit unseren Schuhen auf dem frischen Schnee gut voran. Die Landschaft ist atemberaubend schön. Überall liegt herrlicher Pulverschnee, und am Flussufer steht eine alte Mühle namens Myllykoski. Es gibt auch eine Hängebrücke, und der Fluss zieht sich durch die von ihm geformte Landschaft, welche ziemlich vereist und schneebedeckt ist. Weiter wollen wir eigentlich zu einem gefrorenen Wasserfall wandern. Kurz darauf stellen wir fest, dass der Weg über sehr viele vereiste Treppenstufen führt, die ohne Schneeschuhe und Steigeisen kaum begehbar sind. Da wir beides nicht dabeihaben, entscheiden wir uns, umzukehren.
Auf dem Rückweg begleitet uns die untergehende Sonne mit ihrem wunderschönen Licht, das sie auf den fallenden Schnee wirft. Dieses Motiv lassen wir uns natürlich nicht entgehen und machen einige Fotos, bevor wir uns mit dem Auto wieder auf den Weg zu unserem Airbnb machen. Auch auf der Rückfahrt legen wir einige Stopps ein, um die schöne Landschaft bei Sonnenuntergang festzuhalten.
Wieder beim Airbnb angekommen, machen wir einige Drohnenaufnahmen, um die Stimmung des Sonnenuntergangs einzufangen. Als die Sonne untergegangen ist, fahren wir nach Ruka, um für die nächsten Tage einzukaufen. Ruka ist ein Skigebiet und entsprechend gering ist die Auswahl im kleinen Einkaufsladen. Aber wir werden fündig, respektive geben uns mit weniger zufrieden. Nach diesem Einkauf fahren wir nach Hause und kochen Spaghetti mit Cherrytomatensosse. Es ist sehr fein und leitet den langen Abend ein, der vor uns liegt. Unsere App meldet nämlich wieder Nordlichter und für heute auch nur eine geringe Bewölkung, was für eine erfolgreiche Nordlichtjagd entscheidend ist. Unsere Kameras sehen die Nordlichter wie üblich früher als wir, da sie deutlich empfindlicher sind als das menschliche Auge. Doch auch wir sehen sie nach einiger Zeit. Heute sind sie eher schwach, aber immerhin: Wir haben sie wieder einmal gesehen!
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