Nusfjord ist ein kleines Fischerdorf auf Flakstadøya, das ein wenig abgelegener auf den Lofoten liegt. Laut Wikipedia ist es eines der ältesten und am besten erhaltenen Fischerdörfer Norwegens, gefischt wird hier seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Hinter dem Dorf liegen mehrere Seen. Wir waren am 7. September 2021 dort, an einem Tag mit etwas besserem Wetter als die Tage davor, aber mit viel Nebel an den Bergen.
Zuerst erkunden wir den Hafen und die roten Rorbu’s und holen uns in der winzigen Bäckerei zimtige Spezialitäten, die wir mit Blick auf die Rorbu’s essen. Dann unternehmen wir noch eine kleine Wanderung, die beim Parkplatz von Nusfjord startet. Wir kommen an zwei Seen vorbei und sehen einige schöne Wasserfälle und sogar etwas Schnee. Gehzeit und Strecke nennt unser Beitrag nicht.
Die zwei Seen lassen sich mit der Beschreibung des Nusfjord Arctic Resort zuordnen. Es beschreibt einen Weg ab dem Dorf zum Mellomvatnet, der dort Mellavatnet heisst, und unterwegs liegt der Nervatnet. Karte und Track folgen diesem Weg vom Parkplatz bis ans Ende des Fahrwegs über dem Nordostufer des Mellomvatnet und auf demselben Weg zurück. Ob wir dort umgedreht sind oder weitergegangen, sagt unser Beitrag nicht.
Die Anfahrt führt laut dem Resort ab Leknes auf der E10 Richtung Å rund 22 Kilometer weit, beim Schild nach Nusfjord links und dann noch 6 Kilometer bis ins Dorf. Öffentliche Verkehrsmittel fahren laut dem Resort nicht nach Nusfjord. Geparkt wird auf den ausgewiesenen öffentlichen Parkplätzen, einer liegt nahe der Rezeption des Resorts. In OpenStreetMap ist der Parkplatz am Weg ohne Gebühr erfasst. Öffentliche Toiletten gibt es laut dem Resort im alten Eishaus unterhalb der Rezeption, dazu ein Café, ein Restaurant und einen Laden.
Laut Nusfjord Arctic Resort folgt man ab der Rezeption der Strasse geradeaus nach Westen, auf die hohen Berge zu. Nach rund 200 Metern biegt sie leicht nach Norden ab, rechts liegt der öffentliche Parkplatz. Am Ende der Strasse geht es links am letzten Haus vorbei, dann auf einem Erdweg in den Wald. Der Nervatnet liegt links des Wegs. Nach weiteren 500 Metern erreicht man das Ostufer des Mellomvatnet mit einer Feuerstelle und Picknickplätzen. Über eine Brücke kann man weitergehen, sonst geht es auf demselben Weg zurück.
Auf unserem Track sind es vom Parkplatz bis zum Mellomvatnet rund 540 Meter, und der Weg steigt dabei um rund 30 Meter. Das Nusfjord Arctic Resort zählt ab der Rezeption und nennt 0.7 Kilometer und 32 Meter Aufstieg. Es stuft den Weg als leicht ein. Eine offizielle Einstufung haben wir nicht gefunden. Als beste Zeit nennt das Resort die Monate Mai bis Oktober.
Von den Wasserfällen und dem Schnee haben wir ein Foto mitgebracht: Ein Bach stürzt über Felsstufen, dahinter ziehen kleine Wasserfälle und ein Schneefeld über den Hang.

Wer angeln möchte: Laut Nusfjord Arctic Resort liegen mehrere Fischseen in Gehdistanz zum Dorf, darunter Nervatnet und Mellomvatnet. Eine Angelkarte kostet dort 50 Kronen für 24 Stunden und 200 Kronen für eine Woche.
Zurück beim Auto sprechen uns zwei Französinnen an und fragen, ob wir sie ein Stück mitnehmen können. Die eine hat sich verletzt, und deshalb können sie nicht mehr Auto fahren. Wie sich herausstellt, wohnen die beiden in derselben Unterkunft wie wir. Wir laden die beiden ab und fahren danach weiter nach Sakrisøy und Reine.
Es ist nicht die Wanderung von Nusfjord nach Nesland. Diese misst laut ut.no hin und zurück 5.6 Kilometer und gilt dort als mittelschwer.