Am Vormittag mieten wir wie immer per WhatsApp einen Roller, der direkt zu unserem Hotel geliefert wird. Damit fahren wir zum Turtle Sanctuary am Nipah Beach. Um 10 Uhr ist es klar bei 29 Grad. Dort sehen wir Schildkrötenbabys. Mehrere von ihnen schwimmen in flachem Wasser über hellen Fliesen, ihre kleinen dunklen Panzer heben sich vom Boden ab, und auf der Wasseroberfläche zeichnen sich Wellenringe ab.
Danach gehen wir im Meer schnorcheln und sehen unter Wasser sechs Schildkröten. Auf einem der Bilder schwimmt ein Schnorchler mit Flossen über einer grossen Schildkröte, unter den beiden liegt ein bräunlich bewachsener Meeresboden.
Anschliessend erklärt Nicolas einigen Einheimischen Nerd-Themen wie Actionkameras und Drohnen. Der Sand am Strand ist dunkelgrau, dahinter läuft die Brandung ins blaue Meer. Zwischen Holzstangen hängt eine Schaukel, daneben liegt ein blauer Schwimmring, und über dem Platz ist eine Lichterkette gespannt. Annina steht im Schatten der Bäume neben geparkten Rollern, Nicolas hält mit Helm auf dem Kopf die Drohne in der Hand.
Von der Schnorchelrunde gibt es noch zwei weitere Bilder. Eine Schildkröte gleitet durch das tiefblaue Wasser, in der Nähe schwimmt jemand mit Flossen.
Um 15 Uhr sind wir zurück am Hotel, es ist klar bei 29 Grad, und wir gehen noch einmal schnorcheln. Wir sehen Seesterne, viele Fische und einige Korallen. Ein blauer Seestern liegt auf sandigem Grund neben einem braunen Korallenblock. An einer anderen Stelle steht ein rundes, rotbraunes Gebilde mit hellen Spitzen zwischen den Steinen. Auf dem dritten Bild ist das Riff am dichtesten, mit verzweigten Korallen in Gelbbraun und wieder einem blauen Seestern.
Zwei Aufnahmen zeigen das Licht unter Wasser. Sonnenstrahlen fallen durch die Oberfläche ins tiefe Blau, in der Ferne zieht ein Schwarm schmaler Fische, und auf einem Bild streckt sich eine Hand ins Wasser.
Zum Sonnenuntergang zeigt sich ein prächtiges Licht. Die Sonne steht tief über dem Wasser, der Himmel ist orange, und Nicolas geht mit der Kamera in der Hand barfuss über den Sand.
Nicolas fotografiert auch einen einheimischen Fischer, der im flachen Wasser watet. Die Bilder sehen fantastisch aus, eines davon ist das Titelbild dieses Beitrags. Der Fischer trägt einen Hut und hält eine lange Stange, hinter ihm zeichnet sich der Vulkan Mount Agung auf Bali ab, den wir schon aus Amed kennen. Nicolas schickt ihm die Fotos per WhatsApp, und so ist er jetzt mit einem indonesischen Fischer auf WhatsApp verbunden.
Auch Annina geht am Wasser entlang, in einem weissen Spitzenüberwurf, und schaut auf den Vulkan über dem orangen Wasser.
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