Nach einem riesigen Frühstück brechen wir zum nächsten Schnorchelabenteuer auf, diesmal bei Gili Meno und Gili Air. Um 10 Uhr ist es klar bei 28 Grad. Die beiden Inseln gehören zusammen mit Gili Trawangan zu den drei kleinen Gili-Inseln vor der Nordwestküste Lomboks, auf denen es keine Motorfahrzeuge gibt. Gili bedeutet in der Sprache der Sasak kleine Insel, und Gili Meno liegt zwischen den beiden anderen und ist die kleinste der drei. Meno und Air haben wunderschöne Strände und unter Wasser viel zu sehen. Der Sand ist hell und fein, das Wasser leuchtet in Türkis und wird weiter draussen tiefblau, am Horizont zeichnen sich Berge ab, und kleine Wellen laufen auf den Strand.
Beim Schnorcheln sehen wir drei grosse Meeresschildkröten, viele Fische und Korallen. Die tollen Unterwasserfotos, die wir dabei machen, sind zunächst noch nicht auf dem Handy. Eines davon ist das Titelbild. Es zeigt eine Schildkröte, die gross und nah an der Kamera über ein steiniges Riff gleitet, hinter ihr schwimmt jemand mit Schnorchel.
Danach geht es zurück zu unserem Hotel, wo frische Kokosnüsse auf uns warten. Aus der Hängematte schauen wir durch die Bäume aufs Wasser, die Sonne steht tief und spiegelt sich im Meer.
Auf dem Holztisch vor Annina steht eine grüne Kokosnuss mit Strohhalm, daneben eine kleine Schildkrötenfigur. Hinter ihr erstrecken sich der Rasen mit Palmen und Sonnenliegen und das Meer.
Zum Sonnenuntergang steht die Sonne als orange Scheibe über dem dunklen Küstenstreifen, dahinter zeichnet sich der Mount Agung auf Bali ab, und ein Lichtstrahl fällt schräg über das Wasser. Auf den nächsten Bildern färbt sich der Himmel rosa und orange. Wir stehen als Silhouetten am Wasser, ein Palmwedel hängt ins Bild, und am fernen Ufer leuchten einzelne Lichter.
Dazu gibt es ausgezeichnetes indisches und indonesisches Essen.
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