Heute fahren wir nach Süd Lombok. Für den Hotelwechsel haben wir ein Auto mit Fahrer gebucht, denn wir haben die Koffer dabei. Auf dem Weg sehen wir riesige Tabakplantagen. Tabak ist auf Lombok ein wichtiges Anbauprodukt. Die grossen hellgrünen Blätter stehen dicht an dicht bis zu den Palmen am Rand des Feldes, links steht eine kleine Hütte mit Blechdach.
Dann kommen wir in ein traditionelles Dorf, in dem die Menschen vom Weben leben. Auf dem Hof vor einem türkisfarbenen Haus mit gemusterten Kachelstreifen steht ein Hahn mit schwarzem Gefieder und rotem Kamm. Zwischen ihm und einer grau getigerten Katze steht ein umgestülpter Flechtkorb.
Wir sehen Jackfruit-, Bananen- und Mangobäume. Jackfrüchte wachsen direkt am Stamm und an dicken Ästen, hier hängen mehrere stachelige grüne Früchte dicht beisammen. Die Bananenstauden haben grosse Blätter und trockene Blattreste an den Stämmen, und in einem Mangobaum hängen viele grüne Mangos. Dazu essen wir Zuckerbambus.
Unter einem Vordach vor einer grünen Hauswand steht ein Fahrzeug mit Motorradfront, offener Ladefläche und einem Stoffdach.
Weben von Hand hat auf Lombok eine lange Tradition, und es ist faszinierend, dabei zuzusehen. Annina probiert es selbst. Auf dem Boden steht ein hölzernes Spinnrad, dahinter ein Webstuhl mit blau und grün gestreiften Fäden, daneben liegen in einer Metallschale gelbe Stücke und ein geflochtener Hut. Annina sitzt mit einer Frau im Kopftuch vor einem Webstuhl, auf dem ein violett gemustertes Gewebe liegt.
Um 17 Uhr ist es klar bei 32 Grad, und am Abend kommen wir bei einem herrlichen Sonnenuntergang in unserem neuen Hotel an. Auf dem Bild liegt ein Strand im orangen Abendlicht, rechts ragt eine dunkle Felswand auf, in der Ferne zeichnen sich Landzungen im Dunst ab.
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