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PIXELS & TRAVELS

Reisen · 26. September 2026 · 2 Min. Lesezeit

Henningsvær - Sandtorg

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Heute verlassen wir die Lofoten. In Henningsvær essen wir in einem Café mit Kerzengiesserei, schauen beim Fussballplatz vorbei und schicken Postkarten ab. Auf dem Weg nach Sandtorg stehen wir lange hinter einem brennenden Lastwagen, essen an einer Tankstelle überraschend gute Veggieburger und landen in einem Hotel zwischen Wildem Westen und Fischerdorf.

Fischerboote liegen im Hafen von Henningsvær vor den weissen und orangen Häusern, darüber dunkle Wolken an den Bergen

Heute haben wir einen längeren Reisetag vor uns. Nach sechs Nächten bei Ramberg verlassen wir die Lofoten und fahren weiter in Richtung Norden nach Sandtorg. Die Koffer haben wir schon gestern Abend gepackt.

Die erste Etappe führt uns in rund zwei Stunden nach Henningsvær. Das Fischerdorf liegt verteilt auf kleinen Inseln, und im Hafen reihen sich die Fischerboote vor den weissen und orangen Häusern. Über den Bergen hängen dunkle Wolken, aber immer wieder bricht die Sonne durch und lässt die Boote aufleuchten.

Zum Essen gehen wir ins Henningsvær Lysstøperi og Café, eine Kerzengiesserei mit Café. Es gibt Pizza und ein Gericht mit gebratenen Auberginen.

Danach schauen wir uns den Fussballplatz von Henningsvær an, der ganz aussen auf den Felsen liegt. Im September 2022 haben wir ihn schon einmal gesehen, damals im goldenen Abendlicht nach unserer Wanderung auf den Offersøykammen. Heute ist es früher Nachmittag, und wir laufen noch ein wenig durch den Hafen und machen ein paar Fotos.

Eine lange Reihe Fischerboote vor den Häusern im Hafen von Henningsvær, darüber Wolken an den Bergen Rot-weisse Fischerboote vor einem orangen Haus im Hafen von Henningsvær, oben fliegt eine Möwe Ein rot-weisses Fischerboot an einer Holzmole in Henningsvær, gegenüber die weissen und orangen Häuser Das rote Holzhaus der Fischereiaufsicht, «Fiskerioppsyn», in Henningsvær im Licht und Schatten eines Baumes

Annina schickt bei der Post noch zwei Postkarten ab.

Annina wirft in Henningsvær zwei Postkarten in den roten Briefkasten der norwegischen Post

Dann folgen weitere drei Stunden Fahrt bis zum Hotel in Sandtorg. Unterwegs gibt es sehr viele Baustellen, und auf der Strecke hat es einen Unfall gegeben. Ein Lastwagen brennt, deshalb stehen wir sehr lange. Als wir schliesslich am Lastwagen vorbeifahren, brennt er noch immer aus. Die Hitze spüren wir sogar durch unser Auto hindurch.

Unterwegs lassen wir bei einem Halt die Drohne steigen. Die Sonne steht schon tief über dem Fjord, und die Hänge leuchten gelb und orange.

Eine Strasse führt am Ufer eines Fjords entlang durch gelbes Herbstlaub, dahinter die tiefe Sonne über den Bergen, aus der Luft Ein Fjord mit einer Strasse am Ufer, gelbe und orange Bäume, hinten Berge unter Wolken, aus der Luft

Kurz vor dem Hotel halten wir noch zum Essen. Das einzige Restaurant weit und breit ist ein Burgerrestaurant im amerikanischen Stil direkt an einer Tankstelle. Es gibt aber sogar Veggieburger, und die sind ziemlich lecker.

Unser Hotel ist das Best Western Plus Sandtorgholmen Hotel. Es ist komplett im Western-Stil und im Fischer-Stil eingerichtet, oder eher in einer Mischung aus beidem. Das Hotel ist total ringhörig. Draussen in einer Bar findet noch eine norwegische Ballermann-Party statt, zu der uns ein paar leicht angetrunkene norwegische Jungs schon eingeladen haben. Wir gehen aber nicht hin, denn nach dem langen Tag und der langen Fahrt sind wir ziemlich müde.

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