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PIXELS & TRAVELS

Reisen · 20. September 2026 · 2 Min. Lesezeit

Bodø - Å - Ramberg

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Nach dem Frühstücksbuffet holt Nicolas am Flughafen unser Mietauto ab, einen vollelektrischen Ford Explorer. Die Fähre bringt uns in rund drei Stunden nach Moskenes, von dort fahren wir direkt nach Å ans Ende der Welt und auf dem Rückweg zum berühmten gelben Haus in Sakrisøy. Am Abend beziehen wir bei Ramberg das bisher schönste Airbnb unserer Reisen.

Die Berge der Lofoten unter tiefen Wolken, von der Fähre aus gesehen, ein Gipfel liegt im Licht

Der Tag beginnt mit dem Frühstücksbuffet im Scandic Havet. Wie wir es von Scandic gewohnt sind, gibt es alles und noch mehr, und es ist sehr fein. Serviert wird im Restaurant Havneutsikten im zweiten Stock.

Danach holt Nicolas das Mietauto bei Sixt am Flughafen ab. Es ist ein vollelektrischer Ford Explorer. Nicolas hat ihn vorreserviert, weil er unter den angebotenen Elektroautos die grösste Reichweite hat, rund 500 Kilometer. Ein Elektroauto musste es ohnehin sein. Zu mieten gibt es fast nur noch solche, und ein Verbrenner wäre doppelt so teuer gewesen.

Mit dem Ford fahren wir zum Fährhafen. Die Fähre von Torghatten bringt uns in rund drei Stunden über den Vestfjord nach Moskenes auf den Lofoten. Den Himmel bedecken dicke Wolken, und vom Deck aus sehen wir die Berge an der Küste über dem grauen Wasser. Unterwegs zieht ein Dreimaster unter niederländischer Flagge an uns vorbei.

Blick vom Deck der Fähre nach Moskenes auf einen spitzen Berg über dem grauen Meer Ein Dreimaster unter niederländischer Flagge auf dem Meer, von der Fähre nach Moskenes aus gesehen

Gegen Ende der Überfahrt tauchen die Berge der Lofoten vor uns auf. Die Gipfel stecken in den Wolken, nur einzelne Felswände liegen im Licht. In Moskenes rollen wir von der Fähre und biegen nach links ab, in Richtung Å. Hier endet die E10, und dahinter kommt nur noch das offene Meer. Schon 2022 sind wir direkt von der Fähre hierher gefahren, und im Februar 2024 waren wir bei Sonne und Schnee hier. Diesmal ist es eher wolkig, aber trocken, und das Ende der Welt sehen wir noch bei Sonnenschein. Wir laufen zu den Klippen am äussersten Rand des Dorfes, unter uns schlägt das Meer an die Felsen. Am Wasser stehen die roten Rorbuer von Å auf ihren Stelzen, die Bäume dahinter sind schon herbstlich gefärbt, und über den Bergen hängt Nebel.

Steile Felswände und das offene Meer am äussersten Rand von Å, die Berge in den Wolken Rote Rorbuer auf Stelzen am Wasser in Å, dahinter herbstliche Bäume und Berge im Nebel

Auf dem Rückweg halten wir kurz in Sakrisøy beim berühmten gelben Haus. Inzwischen ist es dunstig geworden, und der Olstind hinter dem Haus steht grau im Nebel. Direkt vor dem Haus steht ein Schild «No Parking», daneben sind Absperrgitter aufgestellt. Auch die ockergelben Rorbuer von Sakrisøy stehen hier auf ihren Pfählen über dem Wasser.

Das berühmte gelbe Haus in Sakrisøy vor dem Olstind im Dunst Die ockergelben Rorbuer von Sakrisøy auf Pfählen über dem Wasser, dahinter die Berge in tiefen Wolken

Dann fahren wir weiter zu unserem Airbnb bei Ramberg. Es ist wohl das schönste Airbnb, das wir bisher hatten. Es gibt einen Kamin, eine riesige Fensterfront und eine sehr gut ausgestattete Küche. Alles ist modern, sehr sauber, durchdacht und geschmackvoll eingerichtet. Sogar eine Ladestation für Elektroautos ist vorhanden, was für unseren Ford natürlich praktisch ist.

Zum Abendessen gibt es Spaghetti mit Tomatensauce und Pesto.

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