Unser Hotel ist nicht nur sehr modern, im Preis ist auch ein Frühstücksbuffet inbegriffen. Wir frühstücken gemütlich und geniessen das feine Essen. Allzu viel Zeit haben wir aber nicht, denn um 9 Uhr müssen wir das Auto am Flughafen abholen, der hier zu Fuss erreichbar ist. Wir mieten bei Hertz einen Toyota Yaris Cross 4WD Hybrid in Gold. Etwas in Eile holen wir unser Gepäck im Hotel und fahren direkt zur Autofähre. Wir haben zwar eine Reservation, haben aber gelesen, dass man eher früh dort sein muss, um noch einen Platz auf der beliebten Fähre zu bekommen. Alles klappt, wir parken das Auto auf der Fähre und dürfen in den Passagierbereich auf den oberen Decks mit Sitzplätzen vor grossen Fenstern. Die Überfahrt nach Moskenes auf den Lofoten dauert dreieinhalb Stunden. Immer wieder gehen wir hinaus an Deck, um die Landschaft zu bestaunen.
Kurz vor der Ankunft auf den Lofoten stehen wir nur noch draussen und bestaunen die immer grösser werdenden Berge, die plötzlich aus dem Meer ragen, und die kleinen bunten Häuschen.
Und endlich sind wir zurück auf dieser wunderbaren nordischen Inselkette. Die Freude ist gross. Ohne zu zögern fahren wir direkt nach Å, dem südlichsten mit dem Auto erreichbaren Ort der Lofoten. Hier endet die Strasse E10. Wir fahren zum Parkplatz und laufen zu den Klippen am äussersten Rand von Å mit Blick auf Berge und das offene Meer. Der Weg ist ziemlich matschig, aber die Aussicht dafür umso schöner.
Unsere Einkäufe erledigen wir in Reine, einem Fischerdorf etwas weiter nördlich. Danach fahren wir zu unserer Unterkunft und scheinen den Jackpot geknackt zu haben. Es ist eine Mini-Villa auf Olenilsøy, einer Insel direkt neben Sakrisøy mit dem berühmten Fotomotiv (gelbes Haus vor einem Berg) und Hamnøy, dem Foto-Hotspot schlechthin. Die Unterkunft ist wirklich sehr klein, aber modern und schön eingerichtet. Wir haben direkten Blick aufs Meer und auf viele norwegische Häuschen, die Lage könnte nicht besser sein. Wir verstauen kurz das Gepäck und fahren gleich nach Hamnøy, auf das wir uns am meisten gefreut haben. Die Häuschen vor dem markanten Berg sind noch genauso schön, wie wir sie in Erinnerung haben.
Etwas weiter nördlich in Ramberg kaufen wir in einem grösseren Laden noch die fehlenden Dinge ein. Zurück in der Unterkunft machen wir es uns so richtig gemütlich. Wir kuscheln uns in die Schaukelstühle vor einem kleinen (Fake-)Kaminfeuer. Am Abend geniessen wir zuerst einen kleinen Apéro und kochen dann Curry-Reis. Für eine Serie sind wir zu müde, spielen aber noch eine Runde Monopoly auf dem Tablet.
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