Reisen · 7. Februar 2024 · 1 Min. Lesezeit
Riisitunturi Nationalpark bei Dämmerung
Trotz Nicolas' Erkältung wagen wir die Riisitunturi-Wanderung ein zweites Mal, und hasten bei -25 °C zur Dämmerung hinauf. Die Belohnung: Himmel und Schnee färben sich durch die im Nebel untergehende Sonne rosa, ein surreales Spektakel, das jeden gefrorenen Wimpernschlag wert ist.
Heute gehen wir den Tag langsam an. Nicolas macht an einer Erkältung rum und wir holen in der Apotheke (welche nur ein kleiner Medizinschrank im nächstgelegenen Supermarkt ist) was dagegen. Nach dem Mittagessen in unserer Unterkunft fahren wir zum gleichen Ziel wie gestern Nachmittag: Zum Riisitunturi Nationalpark. Unterwegs fahren wir noch an einen Autounfall ran, auf der schneebedeckten Fahrbahn kam es zu einer Frontalkollision. An beiden Autos sah es nach Totalschaden aus, doch zum Glück wurde niemand ernsthaft verletzt und die Involvierten lehnten auch unsere Hilfe ab. Danach fahren wir deutlich vorsichtiger bis zum Riisitunturi Parkplatz. Heute sieht es wolkiger und nebliger aus wie gestern und wir sehen kaum was von der untergehenden Sonne, als wir um 15:40 ankommen. Wir starten die Wanderung sofort und hasten bis zum Ziel hoch. Ausser Atem kommen wir an, doch uns bietet sich ein unglaubliches Spektakel! Der Himmel und Schnee sind durch die im Nebel untergehende Sonne rosa gefärbt. Wir geniessen das Spektakel, sofern das bei erneuten -25 °C als geniessen eingestuft werden kann… Unsere Wimpern sind eingefroren doch für die Hände und Füsse haben wir heute mit neu gekauften Wärmepads vorgesorgt, welche schön warm geben. Wir fotografieren natürlich das gesamte Spektakel und sind sowas von froh, dass wir die Wanderung heute nochmals gemacht haben. Gemütlich machen wir uns wieder auf die 45-minütige Heimfahrt, wo wir natürlich wieder mit einem Saunagang abschliessen, bevor wir zu Abend essen.







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