Heute ist unser letzter Tag in dieser Unterkunft! Das heisst, packen und alles ins Auto laden ist angesagt. Danach fahren wir in Richtung Nusfjord, einem kleinen Fischerdörfchen am Rande der Lofoten. Die Strasse ist vereist und selbst mit den Spikereifen rutschen wir beim Anfahren. In Nusfjord weht eine steife Brise, welche das Meer aufschäumt und die Schiffe im Hafen wild schaukeln lässt. Wir beschliessen, im Café des Dorfes einzukehren. Es gibt Carrot-Cake und Zimtschnecken, dazu eine tolle Aussicht auf den Hafen und das Meer. Nicolas verliert noch fast seine Drohne, da sie aufgrund der extrem starken Windböen nicht mehr zurückfliegen kann und gegen einen Berg getrieben wird, woraufhin auch noch das Signal abbricht. Er hat die Drohne schon fast abgeschrieben, als die automatische Return-to-home-Funktion sie doch noch rettet.
Auf dem Rückweg fahren wir spontan nach Leknes, einer grösseren Stadt auf den Lofoten, um in ein Shoppingcenter zu gehen. Als wir wieder nach Hause fahren, entdecken wir gleich am Strassenrand zwei Elche, wahrscheinlich zwei eher jüngere Männchen, welche erst vor kurzer Zeit ihr Geweih abgeworfen haben. So nah haben wir noch nie Elche gesehen, und erst recht nicht auf den Lofoten! Wir hätten nie damit gerechnet, hier im Februar Elche zu sehen. Wir halten mitten auf der Strasse an, um Fotos zu machen, bis die Elche wieder im Dickicht verschwinden.
Auf der Rückfahrt ist es extrem windig, was zu heftigen Schneeverwehungen und damit zu stark eingeschränkter Sicht führt. Wir schaffen es trotzdem bis zu unserer nächsten Unterkunft, einem kleinen Rorbu in Sakrisøy. Die Rorbuer waren ursprünglich Fischerhütten, in denen sich die Fischer nach einem erfolgreichen Fang ausruhten. Heute sind sie innen aber komplett erneuert und schön gemütlich eingerichtet. Wir haben ein Studio mit Küche, Bad, Essbereich und Schlafbereich.
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