Reisen · 12. Februar 2024 · 2 Min. Lesezeit
Snowsnakes auf den Lofoten
Der Wind treibt Schneewolken wie Schlangen über die Strassen. Snowsnakes nennt sich das Phänomen, das uns heute begleitet. Zwischen Fredvang, dem gefrorenen Rambergstranda und dem Sonnenuntergang bei den Eliassen Rorbuer schenkt uns ein Ladenbesitzer wegen Anninas Lofoten-Stirnband sogar den Museumseintritt.
Ganz entgegen der Wettervorhersage ist heute ebenfalls ein sehr schöner aber auch sehr windiger Tag. Wir machen uns einen gemütlichen Morgen und fahren dann in nördliche Richtung. Wir halten zuerst bei Fredvang an und geniessen die Aussicht auf den Strand vom gleichen Parkplatz aus, wie im Sommer einige Wanderungen starten. Allzu angenehm ist die Meeresluft allerdings nicht, denn es windet uns den Schnee um die Ohren. Auf den Strassen sind sogenannte Snowsnakes zu sehen - vom Wind getriebene Schneewolken, die auf dem Boden wie sich windende Schlangen aussehen. Trotz dem heftigen Wind traut sich Nicolas seine Drohne fliegen zu lassen, welche nur sehr langsam vorwärts kommt. Die Sicht mit der stetigen Sonnenaufgangsstimmung auf die Berge, das Meer und die ikonischen Brücken, welche die kleinen Inseln bei Fredvang miteinander verbinden, ist traumhaft schön.
Das nächste Ziel ist der Rambergstranda, der Strand bei Ramberg mit dem idyllischen roten Hüttchen. Der Strand sieht sehr speziell aus mit dem Sand und dem Schnee, zwei Dinge, die irgendwie nicht zusammenpassen. Wir spazieren am Strand entlang und fotografieren viel, müssen die Tour aber gelegentlich wegen der Kälte beenden.
Wir gehen in einen Einkaufsladen und in den Lofoten Shop, um uns aufzuwärmen. Den Sonnenuntergang gegen den frühen Abend wollen wir in Hamnøy verbringen. Wir laufen durch die Eliassen Rorbuer und geniessen die Sicht auf die roten Rorbuer von der Brücke aus. Zum Schluss machen wir einen kleinen Abstecher nach Reine und gehen in einen Laden, der mit einem kleinen Museum verbunden ist. Der Besitzer findet Gefallen an Anninas Lofoten Stirnband und lässt uns das Museum gratis besuchen! Nach kurzem Museumsbesuch gehen wir in unsere Wohnung und warten auf die Dunkelheit für Nordlichter, werden aber diese Nacht leider enttäuscht.



















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