Ganz entgegen der Wettervorhersage ist heute ebenfalls ein sehr schöner, aber auch sehr windiger Tag. Wir machen uns einen gemütlichen Morgen und fahren dann in nördliche Richtung. Wir halten zuerst bei Fredvang an und geniessen die Aussicht auf den Strand von dem Parkplatz aus, an dem im Sommer einige Wanderungen starten. Allzu angenehm ist die Meeresluft allerdings nicht, denn uns weht der Schnee um die Ohren. Auf den Strassen sind sogenannte Snowsnakes zu sehen, vom Wind getriebene Schneewolken, die auf dem Boden wie sich windende Schlangen aussehen. Trotz dem heftigen Wind traut sich Nicolas seine Drohne fliegen zu lassen, die nur sehr langsam vorwärtskommt. In der stetigen Sonnenaufgangsstimmung ist die Sicht auf die Berge, das Meer und die ikonischen Brücken, welche die kleinen Inseln bei Fredvang miteinander verbinden, traumhaft schön.
Das nächste Ziel ist der Rambergstranda, der Strand bei Ramberg mit dem idyllischen roten Hüttchen. Der Strand sieht sehr speziell aus mit dem Sand und dem Schnee, zwei Dinge, die irgendwie nicht zusammenpassen. Wir spazieren am Strand entlang und fotografieren viel, müssen die Tour aber irgendwann wegen der Kälte beenden.
Wir gehen in einen Einkaufsladen und in den Lofoten Store, um uns aufzuwärmen. Den Sonnenuntergang am frühen Abend wollen wir in Hamnøy erleben. Wir laufen durch die Eliassen Rorbuer und geniessen von der Brücke aus die Sicht auf die roten Hütten. Zum Schluss machen wir einen Abstecher nach Reine und gehen in einen Laden, der mit einem kleinen Museum verbunden ist. Der Besitzer findet Gefallen an Anninas Lofoten-Stirnband und lässt uns das Museum gratis besuchen! Nach dem kurzen Museumsbesuch gehen wir in unsere Wohnung und warten auf die Dunkelheit und auf Nordlichter, werden in dieser Nacht aber leider enttäuscht.
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