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PIXELS & TRAVELS

Tagesausflüge · 2. September 2022 · 4 Min. Lesezeit

Kvalvika Beach

Bei strahlendem Sonnenschein besteigen wir den Ryten (543 m) und blicken von oben auf den türkisblauen Kvalvika Beach, den Abstecher auf den überhängenden Felsen inklusive. Nach dem langen Abstieg über Kletterpassagen ruft nachts schon das nächste Abenteuer: Nordlichter über dem Skagsanden Beach, fotografiert bis nach 2 Uhr.

Blick von den Felsen des Ryten über die Buchten und Berge der Lofoten

Ryten, Lofoten · 68.1077° N · 13.2372° E

Bei schönstem Sonnenschein und mit Blick auf Berge und Meer frühstücken wir. Das Wetter ist so schön, dass wir die Aussicht gar nicht lange geniessen, sondern uns gleich für eine Wanderung bereitmachen. Unterwegs holen wir uns in Ramberg einen Kaffee und fahren voller Energie nach Fredvang zum Parkplatz. Hier starten wir unsere Wanderung auf den Berg Ryten und zum Kvalvika Beach. Der Ryten liegt 543 Meter über Meer. Einige Passagen sind wieder typisch norwegische Wanderwege, sprich steile Felsbrocken, zwischen denen man sich den Weg selbst suchen muss. Meistens können wir aber einem normalen Wanderweg folgen. Beim Aufstieg blicken wir auf den Strand von Fredvang und die umliegenden Berge.

Blick zurück auf den Strand von Fredvang und die Brücken Grüne Felder und verstreute Höfe zwischen Berg und Meer Seen und Buchten glitzern zwischen den Bergrücken

Als wir nach 2 bis 3 Stunden den Aufstieg auf den Ryten geschafft haben, werden wir mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Kvalvika Beach und all die Berge um uns herum belohnt. Wir wagen uns sogar auf einen überhängenden Felsen für Fotos. Wir gehören jetzt offiziell zu den Ryten-Bezwingern.

Annina blickt vom Grat hinunter auf den Kvalvika Beach Wir beide auf dem überhängenden Felsen des Ryten über der Bucht von Kvalvika Nicolas sitzt auf der Felskanzel hoch über dem Strand Annina auf dem überhängenden Felsen des Ryten, unten die Bucht von Kvalvika Gegenlicht über dem Strand, die Wellen leuchten weiss Die Sonne steht über dem Grat des Ryten, unten der leere Kvalvika Beach Die Sonne glitzert auf dem Wasser vor dem Kvalvika Beach Der Kvalvika Beach zwischen zwei mächtigen Bergflanken

Bergab geht es weiter zum Kvalvika Beach. Dieser weisse Sandstrand mit hellblauem, klarem Wasser ist nur zu Fuss erreichbar. Wäre es etwas wärmer, könnte man glatt meinen, wir wären im Süden in den Strandferien.

Der Kvalvika Beach von oben, das Wasser leuchtet türkis Senkrecht von oben: Brandungslinien auf dem hellen Sand Der Sandbogen und die auslaufenden Wellen von oben

Doch es wird langsam spät und wir haben noch ein gutes Stück Weg vor uns. Wir gehen nicht zurück über den Ryten, sondern nehmen den «direkten» Weg mit nur 200 Höhenmetern Aufstieg und vielen Kletterpassagen. Der Strasse entlang müssen wir nach der Wanderung noch eine weitere Stunde zurück zum Parkplatz laufen. Es ist bereits Abend und wir sind ziemlich müde nach dieser langen Tour. In der Unterkunft müssen wir erst einmal unsere Füsse pflegen. Wir kochen nur etwas Einfaches. Reis mit Stroganoff-Sauce, und machen uns dann bereit für die Nordlichter. Da das Wetter so schön bleibt, ist auch für die Nacht ein Sternenhimmel angesagt. Und tatsächlich bleibt uns wenig Zeit zum Ausruhen: Wir fahren zum Skagsanden Beach, parkieren beim Friedhof und laufen zum Strand, wo wir Nordlichter über dem offenen Meer, über den Bergen und direkt über uns sehen und fotografieren können.

Ein grünes Band über dem Meer, am Horizont noch Abendlicht Nordlichter über dem Berg, gespiegelt im nassen Sand Ein Bogen schwingt sich über die dunklen Felsen am Strand Grüne Strahlen über dem Horizont, im Sand die Spiegelung Ein Vorhang fällt hinter die Bergflanke Ein Band spannt sich über den letzten Lichtschein am Horizont Nordlichter über dem Priel, im nassen Sand die Reflexion Ein Strahl steht senkrecht über dem Gipfel, gespiegelt im Wasser Zwei Bänder kreuzen sich über der Bergspitze Ein Haken aus Licht über dem Berg, unten die Spiegelung Der Strahl fällt steil hinter den Gipfel, gespiegelt im Wasser Zum Schluss steht das Licht wie eine Fahne über dem Berg

Kurz nach Mitternacht fahren wir zurück zu unserer Hütte. Dort bestaunen und fotografieren wir die Nordlichter weiter, bis es nach 2 Uhr ist. Den Wecker stellen wir für morgen erst auf 9 Uhr…

Feine Bänder ziehen quer durch den Sternenhimmel Ein breiter grüner Bogen füllt fast das ganze Bild Ein Bogen läuft schräg hinter den Berg Grüner Schleier direkt über dem dunklen Bergrücken

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