Wie schon gestern geht Nicolas zur Blue Hour in der Umgebung unserer Mini-Villa fotografieren. Als sich abzeichnet, dass der Sonnenaufgang heute grandios werden wird, kommt auch Annina aus dem Bett und nach draussen, um ihn zu geniessen und zu fotografieren. Wir fotografieren sicher 2.5 Stunden draussen, bevor wir wieder hineingehen und frühstücken.
Das Wetter bleibt schön, und als wir ein paar Leute mit Kajaks draussen auf dem Fjord sehen, suchen wir auch nach einem Kajakverleih. Dort erfahren wir aber, dass man in Norwegen Kajaks nur mit einem Kajakschein ausleihen darf und uns nur eine geführte Tour bleibt, die heute aber bereits ausgebucht ist. Schade. Nächstes Mal werden wir entweder diesen ominösen Jagdschein gemacht haben oder früher dran sein! Wir geniessen den Tag trotzdem, auch ohne Kajak, und fahren nochmals nach Å, ans «Ende der Welt». Nach diesem Örtchen kommt nichts mehr. Hier enden nicht nur die Lofoten, sondern auch die E10-Strasse, die wir sowohl in Norwegen als auch in Schweden so oft gefahren sind. Die Sonne scheint richtig schön, und es ist plötzlich ungewohnt warm, da keine bissigen Winde wehen wie sonst so oft.
Nach diesen Genussmomenten an der Sonne fahren wir wieder zu unserer Mini-Villa und erklimmen noch einen mit Schnee und Eis bedeckten Hügel gleich daneben, von wo aus wir eine wunderbare Aussicht auf Sakrisøy und Reine haben. Kurz darauf verschlechtert sich das Wetter zunehmend und endet in einem richtigen Gestöber aus Schnee und Wind. Wir sind froh, drinnen zu sein, packen, essen und bearbeiten unsere Fotos.
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