Reisen · 5. April 2023 · 2 Min. Lesezeit
Dunrobin Castle - Whaligoe Steps - Duncansby - Kinlochbervie
Ein Marathon-Tag durch den hohen Norden Schottlands: das prächtige Dunrobin Castle, die Whaligoe Steps (leider ohne Orcas), John o' Groats mit Business-Meeting bei miserablem Internet und die dramatischen Klippen von Duncansby (leider ohne Papageitaucher). Erst spätnachts erreichen wir über einsame Küstenstrassen Kinlochbervie.
Heute wartet ein langer und spannender Tag in Schottland! Wir starten mit einem sehr feinen Frühstück: Es gibt sogar veganen Speck und Würstchen, Toast auf einem Toastständer, Rührei, Rösti-Ecken, Bohnen, Pilze und Tomaten. Satt und zufrieden sind wir bereit für diesen ereignisreichen Tag. Unsere Airbnb-Gastgeberin gibt uns tolle Empfehlungen, die uns den ganzen Tag beschäftigen werden. Zuerst besichtigen wir das Dunrobin Castle von aussen, das ganz in der Nähe unseres Airbnbs liegt. Es ist ein wunderschönes Schloss mit gut erhaltener Architektur. Grösse und Schönheit des Gebäudes beeindrucken uns. Als Nächstes fahren wir zu den Whaligoe Steps, denn laut unserer Gastgeberin besteht dort die Chance, Orcas zu sehen. Orcas bekommen wir leider keine zu Gesicht, aber es ist trotzdem ein tolles Erlebnis, die Klippen und das unter uns tosende Meer zu sehen. Weiter geht es Richtung Norden: Wir erreichen Wick und später John o’ Groats, den nördlichsten Punkt Schottlands. Annina muss dort mit sehr schlechter Internetverbindung ein Geschäftsmeeting abhalten, während Nicolas die Zeit für eine kleine Wanderung nutzt. Danach fahren wir nach Duncansby, wo es Papageitaucher zu sehen geben soll, leider können wir keine entdecken. Normalerweise beginnt die «Puffin Season» Ende April, aber wir hatten gehofft, schon jetzt Anfang April welche zu sehen. Trotzdem ist es ein unglaublich schöner Ort mit atemberaubenden Felsen und Aussichten. Wir fahren anschliessend der Küstenstrasse entlang westwärts und kommen an sehr abgelegenen Orten vorbei. Bei einem einsamen Strand legen wir einen kurzen Halt ein und geniessen die Stille und Einsamkeit. Als die Nacht hereinbricht, sitzen wir noch immer im Auto und fahren allein auf einer abgelegenen Strasse. Irgendwie etwas unheimlich, aber auch aufregend, denn wir sind die einzigen Menschen weit und breit. Ziemlich spät erreichen wir schliesslich Kinlochbervie, wo uns eine nette ältere Dame in unserem nächsten Airbnb willkommen heisst. Sie zeigt uns unser Zimmer und erklärt uns alles Wichtige für unseren Aufenthalt.














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